Nach 7 Jahren war es wieder soweit. Philip, Martin, Michi und ich flogen am 6. November nach Orlando um eine Woche lang bei Franz zu trainieren. Am Flughafen haben wir uns mit Freund Tom aus Michigan getroffen, der eine etwas kürzere Anreise hatte als wir. Gemeinsam fuhren wir ins Camp, wo Franz schon auf uns wartete. Am nächsten Tag ging es gleich los. Wir konnten es kaum erwarten die Arena zu betreten. Wir wussten schon vorab, dass es dieses Jahr genug Wasser haben sollte, aber wir waren doch sehr angenehm überrascht als wir den hohen Stand und die neue Steganlage sahen. Auch eine neue Zugmaschine mit sagenhaften 430PS und einer sehr guten Heckwelle, was ich vom vorherigen Mastercraft Modell nicht sagen konnte. Das spüren vor allem Läufer mit 16m und mehr Leine. Das Training verlief dann wie von mir erwartet: Michi und Philip haben sich schnell eingelebt und gesteigert. Philip hat aber dann doch mit einer Höchstleistung von 4@10,75m ordentlich aufhören lassen. 12m war überhaupt kein Problem mehr und er ist mehrmals am Tag in den 11er gefahren! Michi war kontinurlich im 14er
unterwegs und hat mit 4@13m seine Höchstlatte gesetzt. Martin war Anfangs mit 46 und 49 unterwegs und hat sich im laufe der Woche auf 52 gesteigert und den schliesslich zu gemacht. Tom war hauptsächlich im 16er unterwegs und ist gelegentlich 14m gefahren. Auch er hatte mit seinem Gewicht zu kämpfen wie ich. Mir war aber im vorhinein klar dass ich keine neue Höchstleistung aufstellen werde. Obwohl ich bemüht war mit wenig Kraft zu fahren, was nur hypothetisch möglich ist, hatte ich die Leine bei der 2. Fahrt abgerissen, welche eine Woche davor noch Mike Kjellander ausgehalten hatte. Ob das ein gutes Zeichen ist, lassen wir mal dahingestellt. Daher habe ich viel im 52er trainiert und mich auf die richtige Technik konzentriert, konnte aber dann zum richtigen Zeitpunkt 3@16 erreichen. Wettertechnisch hatten wir die ganze Woche durch bei 30 Grad und wenig Wind ein perfektes Training. Einzige Ausnahme war Samstag, da hatten wir onhehin eine Auszeit geplannt und Daytona besucht. Am Abend waren wir dann südlich von Daytona auf einem kleinen
Rundkursrennen. Es gab viel Aktion auf der Strecke und V8 Sound vom Feinsten. Und so war die Woche wieder relativ schnell vorbei. Ausgepowered und leicht lediert tratten wir wieder die Heimreise an. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass wir eines Tages zurückkommen. Fotogallerie